UNTERSUCHUNGEN | Computertomographie

Bei der Computer-Tomographie (CT) handelt es sich um ein spezielles Röntgenverfahren, das Querschnittbilder oder dreidimensionale Darstellungen verschiedener Körperabschnitte anfertigt. Die Methode wurde innerhalb weniger Jahre zu einem der wertvollsten diagnostischen Verfahren der Radiologie.

 

Wann führen wir eine Computer-Tomographie durch?
 
Grundsätzlich gibt es viele Gründe für den Einsatz der Computer-Tomographie. Anlass zur Durchführung einer Computer-Tomographie können sein:
 

  • CT des Kopfes (CCT, kraniale Computer-Tomographie):
    Bei Verdacht auf Blutungen, Gehirntumoren, Gehirnödemen (Schwellungen durch Wasseransammlung), aber auch bei degenerativen oder altersbedingten Veränderungen (Apoplexie), und Suche nach einem Schädelbruch.
     
  • Ganzkörper-CT:
    Zur Suche nach Tumoren, Abszessen und Zysten im Brust- und Bauchraum, zur Verlaufskontrolle bei bekannten Tumoren und Veränderungen der inneren Organe.
     
  • Skelett-CT:
    Zur Suche nach Bandscheiben-Vorfällen und anderen degenerativen Veränderungen oder Knochenbrüchen (Frakturen).

 

Wie läuft die Computer-Tomographie ab?
 
Das Gerät erzeugt einen schmalen Röntgenstrahl (Fächerstrahl). Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z.B. Haut, Fett, Muskeln, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt.
 
Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und einem Computer zur Auswertung weiterleiten.

 

Unser Gerät
 
Seit 2012 arbeitet unsere Klink mit einem neuen CT der Firma Siemens (Somatom Emotion 6). Dabei handelt es sich um eines der modernsten Geräte, welche zurzeit in der Tiermedizin zum Einsatz kommen. Es handelt sich um einen 6-Zeilen-Spiral-Computertomographen, der sechs Bilder pro Umdrehung liefert. Die minimale Schichtdicke liegt bei 0,6 mm. Das Gerät arbeitet mit CARE Dose4D, das jederzeit die richtige Dosierung überprüft. Da jeder Patient in Bezug auf Größe, Gewicht und Anatomie einmalig ist, wird der Röhrenstrom in Echtzeit an die Anatomie der jeweiligen Region angepasst. Er reduziert somit die Dosis der Strahlung unter Beibehaltung der benötigten Bildqualität auf ein Minimum.